Azubi Volleyball Cup in Leipzig
Beim Azubi Volleyballturnier in Leipzig trat das BSZ Schkeuditz mit zwei Herrenmannschaften aus den Bereichen Eisenbahn, Tischler, Fachkraft im Fahrbetrieb und Logistik an – und hinterließ dabei einen durchweg positiven Eindruck.
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Unsere 1. Mannschaft überzeugte bereits in der Vorrunde mit starken Leistungen und musste sich lediglich den späteren Turniersiegern geschlagen geben. Im Halbfinale erwischte die Mannschaft einen guten Start, ließ sich jedoch im weiteren Spielverlauf etwas verunsichern und verpasste leider den Einzug ins Finale. Im Spiel um Platz drei entwickelte sich eine lange offene und spannende Partie, die am Enden leider doch verloren ging. Dennoch kann sich der 4. Platz bei insgesamt 12 teilnehmenden Mannschaften mehr als sehen lassen.
Die 2. Mannschaft vom BSZ Schkeuditz zeigte ebenfalls großen Einsatz und Teamgeist. Einige Spiele gingen nur knapp verloren, da manchmal auch das Quäntchen Glück in entscheidenden Momenten leider fehlte. Am Ende belegte das Team den 12. Platz. Trotz der Ergebnisse bewiesen die Spieler Kampfgeist und Zusammenhalt bis zum Schluss.
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Insgesamt war es ein hervorragend organisiertes Turnier mit durchweg fairen Spielen und ambitionierten Teilnehmern. Für unsere Schule war es die erste Teilnahme – und sicherlich nicht die letzte.
G. Ruge
Sportlehrerin
Besuch im Sägewerk HS Timber in Kodersdorf und bei Kronospan in Lampertswalde
In Kodersdorf bei Görlitz steht ein Sägewerk, welches Tischlerlehrlinge des ersten und des dritten Lehrjahres am 27. Februar 2026 mit fast allen Holzlehrern besucht haben. Die gemeinsame Busfahrt ging über einen Zwischenstopp im Faserplattenwerk der Firma Kronospan in Lampertswalde bei Großenhain zur Firma HS - Timber Prodctions nach Kodersdorf bei Görlitz.

Bei Kronospan wurde uns in einem Rundgang die Dimensionen der Faserplattenherstellung aufgezeigt und die nachfolgende Veredlung zu Laminat. Echt viel Chemie und Papier und Kunstharze im Zusammenspiel mit sehr viel Holzfasern sowie sehr viel Technik sind notwendig um strapazierfähiges Laminat zu erzeugen. Auch hier wird sehr viel Holz zerspant und insbesondere werden im Sägewerk nicht verwendbare Qualitäten einer stofflichen Nutzung zugeführt. Das hilft dem Holzkreislauf vom Wald über Sägewerke und Holzwerkstoffplattenhersteller bis hin zum Tischler und Kunden. Die Dimensionen und Mengen die hier zu formschönen Laminat verarbeitet werden sind schon sehr beeindruckend. 2 Stunden Führung gingen schnell vorbei.
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Holzlager, Faserplattenherstellung und Rohplattenlager bei Kronospan in Lampertswalde
Auf gings von Lamperstwalde bei Großenhain nach Kodersdorf nahe Görlitz. Hier stärkten wir uns in der Firmenkantine mit einem leckeren Mittagessen und waren somit bereit für eine sehr ausführliche und fachlich fundierte Führung durch das Unternehmen. Das Wissen der uns führenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um alle Prozesse im Werk und die Produktpalette hat uns sehr viel gegeben.

ein Teil des Rundholzplatzes bei HS Timber Productions in Kodersdorf
Die Ausmaße der Werkes Kodersdorf der HS Timber Services GmbH sahen wir vom Dach des Heizkraftwerks (Wärme und Strom kommen hier komplett von eigenen Spänen und Rinde): 30´000 Festmeter Rundholz sortiert nach Durchmesser auf Poltern, das „Rohholz“ für eineinhalb Wochen Produktion. Die Anlieferungen kommen regional im Umkreis von 120 km (Sachsen, Brandenburg, Polen) und max. 200 km aus Tschechien.

hier gibt es sehr viel zu beachten und zu steuern - der "Sägeführer" am Hauptaggregat
Am Beeindruckendsten war die eigentliche Sägehalle - das Sägewerk mit seiner Maschinenkombination, welche 1000 Festmeter Rundholz in 6 Stunden zu 10 Brettsorten verschiedenen Querschnitts verarbeitet. Währenddessen werden die Werkzeuge für die nächsten 1000 Festmeter geschärft und vorgerüstet. Der Werkzeugwechsel dauert 10 … 20 Minuten. Die Bretter werden im Durchlauf sortiert sowie nach Qualtäten auf Stapel für die Trockenhallen vorbereitet und die Späne in Bunker "abgeführt". Diese werden auch getrocknet und danach entweder verkauft nach Lampertswalde oder als Pellets in Säcken an den Handel oder sie kommen in die Verbrennung, wobei auch Strom für das regionale Energienetz entsteht.
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hier wird das Hauptprodukt und die Seitenware gesägt und gefräst - und das mit 70m/min Vorschub an diesem Tag
Spezielles getrocknetes Holz (nach zwei bis fünf Tagen) kann dann im Hobelwerk zur „Hobelware“ werden. Und ganz spezielles Holz wird durch ´ne „Zaubermaschine“ automatisch qualitativ sortiert und gedreht und anschließend zu Balken verleimt. Das ist Bauholz für japanische Holzhäuser. Es hat sogar ein eigenes Qualitätslabel und wird jährlich durch "original" japanische Ministerialbeamte geprüft.

auf dem Weg vom Hauptsägeaggregat zur Sortierung und Weiterverarbeitung
Noch ein paar Zahlen: 60% der Stämme werden zu Nutzholz und deutlich über 90% werden insgesamt verwertet. Also: die Bauindustrie und das Handwerk freuen sich über Werkholz aus Fichte und Kiefer, Lampertswalde freut sich, der Stromkunde in der Region freut sich und selbstverständlich kommt aus dem Forst nur das, was nachwächst. Als Reaktion auf veränderte Gegebenheiten werden seit geraumer Zeit Holzpellets zum Heizen aus Reststoffen hergestellt. So passt sich das Unternehmen dem Markt und den gesamten Entwicklungen an.
Dieses Unternehmen HS - Timber Prodctions am Standort Kodersdorf ist ein schönes Beispiel für Modernität, Effizienz und Nachhaltigkeit.
Wir haben viel gelernt und danken den beiden Unternehmen, dass Sie uns einen so tiefen Einblick in ihre Produktion gewährt haben.
Uwe Krabs
Fachleiter
Unterricht am anderen Ort in Sachsens Hauptstadt

Am 19.12.2025 fuhren wir, die Fri24a, nach Dresden, um die Semperoper als außerschulischen Unterrrichtsort zu besuchen.
Nachdem unsere Klasse in zwei Gruppen geteilt wurde, erhielten wir Einblicke in den technischen Bereich der geschichtsträchtigen Semperoper, welche im 19. Jahrhundert erbaut und 1985 rekonstruiert wurde.
Dabei durften wir sowohl hinter und unter die Bühne schauen, als auch in den Zuschauerraum, welcher sehr beeindruckend ist.
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Für uns, als angehende Friseure, war natürlich der Blick in die Maskenbildnerei das Highlight. Wir durften den anwesenden Maskenbildnern über die Schultern schauen und haben viele Details über die Arbeit eines Maskenbildners erfahren.
Die Chefmaskenbildnerin Heike beantwortete unsere Fragen geduldig und ausführlich, wodurch wir viel über die Herstellung von Masken und Perücken derzeitiger und ehemaliger Vorstellungen erfahren konnten. Darüber hinaus sprachen wir mit einer Auszubildenden im dritten Lehrjahr über die Prüfungen, welche auf dem Weg zum Maskenbildner zu absolvieren sind.

Ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine der Semperoper sowie ein Besuch auf dem Dresdner Striezelmarkt bildeten einen gelungenen Abschluss des Tages.
Altenberg Skeleton Weltcup 16.01.2026

Ein sportliches Erlebnis für alle Azubis der Fachrichtung Kurier- Express und
Postdienstleistungen. Am 16.01.2026 ging es 6.30 Uhr gemeinsam mit dem 1. Und 2.
Lehrjahr vom Bahnhof Leipzig mit dem Bus in Richtung Altenberg zum Skeleton Weltcup.
Der Wetterbericht kündigte nicht zu kalte Temperaturen und Sonnenschein an. Perfektes
Wetter also. Kurz nach 9.00 Uhr waren alle Schüler in Altenberg angekommen und
durften endlich rein und sich die gesamte Bobbahn von oben bis unten ansehen
(Höhenunterschied 122m). Die Schüler teilten sich automatisch in mehrere kleinere
Gruppen auf und erkundeten die Bahn und die Angebote rund um die Bahn. Für das
leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt und es gab für alle noch einen Gutschein für
einen Kinderpunsch. (zum Aufwärmen)
Aus der Sicht von Selina einem echten Skeleton-Fan aus dem 2. Lehrjahr hört sich dies
dann so an:
„…. Allein der Eiskanal, ein bauliches Meisterwerk in einem der schönsten Panoramen,
die man sich vorstellen kann. Jeder Millimeter der Bobbahn ist mehr als nur sehenswert,
das Eis funkelt nur so auf der Bahn und wenn ein Skeletoni dann darauf direkt neben dir
den Eiskanal runtergeschossen kommt, hat man einen totalen Adrenalinrausch... Ein
unbeschreibliches Gefühl, was ich nie vergessen werde. So ein Skeletonschlitten baut
Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h auf. Selbst wenn man kein Wintersportfan ist
und keine Erwartungen an diesen Tag bzw. den Eiskanal hatte, werden die Erwartungen
mehr als übertroffen. Es ist ein pures Erlebnis und jeder sollte sich so etwas mal
ansehen. Selbst wenn man kein Sport mag, die Stimmung ist faszinierend, motivierend
und reißt einen einfach mit. Ein wahrer Adrenalinrausch “….
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Die Stimmung im Ziel war wirklich mitreißend und wurde am Ende auch noch mit einem
deutschen Doppelsieg bei den Frauen belohnt. Das Starterfeld war international bunt
gemischt und die Schüler konnten nicht nur sportliche Erfahrungen sammeln, sondern
ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden und den ein oder anderen Kontakt zwischen
dem 1. und 2. Lehrjahr knüpfen.

Ein wunderschöner teambildender Tag in einer tollen Landschaft verknüpft mit der
Möglichkeit eine Sportart kennenzulernen, mit der die meisten Azubis bis dahin eher
weniger Kontakt hatten.
Seline Gebhardt (KEP24) und Frau Pechfelder




