Ein Projekttag mit Volldampf, Teamgeist und Adrenalin – unterwegs im Harz

Ein besonderer Projekttag führte die Auszubildenden des Bildungsgangs Kaufmann/Kauffrau für Verkehrsservice gemeinsam mit drei Lehrkräften in den Harz – und wird sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.
Möglich gemacht wurde dieser außergewöhnliche Tag durch das Engagement einer Auszubildenden, die ihre Ausbildung bei der Harzer Schmalspurbahn (HSB) absolviert. Gemeinsam mit ihrem Ausbildungsbetrieb organisierte sie ein abwechslungsreiches Programm für die gesamte Lerngruppe – und das mit einer beeindruckenden Gastfreundschaft.
Der Tag begann in Wernigerode, von wo aus die Gruppe mit der legendären Brockenbahn auf den höchsten Berg Norddeutschlands fuhr. Die Fahrt mit der historischen Dampfeisenbahn bot nicht nur eindrucksvolle Ausblicke auf die Harzer Landschaft, sondern auch spannende Einblicke in die Welt des Bahnverkehrs und die Besonderheiten des touristischen Eisenbahnbetriebs.
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Nach dem Aufenthalt auf dem Brocken ging es mit der Bahn zurück bis Drei Annen Hohne. Dort wartete bereits der Reisebus, der die Gruppe zur Rappbodetalsperre brachte. Wer den besonderen Nervenkitzel suchte, kam bei den Angeboten von Harzdrenalin voll auf seine Kosten und konnte den Projekttag um eine Portion Adrenalin erweitern.
Ein weiteres Highlight war die exklusive Führung durch die Werkstätten und Lokschuppen der HSB. Die Auszubildenden erhielten spannende Einblicke hinter die Kulissen eines traditionsreichen Verkehrsunternehmens und konnten Technik, Wartung und Betriebsabläufe aus nächster Nähe erleben.
Besonders bemerkenswert: Der gesamte Projekttag wurde den Teilnehmenden kostenlos ermöglicht. Darüber hinaus wurden die Gäste mit kleinen Gastgeschenken überrascht und während des gesamten Tages äußerst herzlich und aufmerksam betreut.
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Das BSZ Schkeuditz bedankt sich herzlich bei der Harzer Schmalspurbahn sowie insbesondere bei unserer engagierten Auszubildenden für die hervorragende Organisation, die wertvollen Einblicke in die Praxis und einen Projekttag, der gezeigt hat, wie lebendig und vielfältig die Ausbildung im Verkehrsbereich sein kann.
M. Klein
Achtung - Bauarbeiten noch in diesem Schuljahr
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Wir sind von umfassenden Baumaßnahmen im S- Bahn Netz betroffen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig, um pünktlich im BSZ anzukommen 🚉 Auf den Linien der:
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❌ kommt es ab Donnerstag dem 02. Juli zu Einschränkungen: Die Züge der Linie S3 fallen zwischen Schkeuditz und Leipzig-Slevogtstraße/Leipzig Hbf, sowie die Linie S30 vollständig, aus. Es gibt Busersatzverkehr mit verlängerten Fahrzeiten.
↪️ Alternative: Zwischen Schkeuditz und Leipzig/Halle Flughafen sowie Schkeuditz und Leipzig-Slevogtstraße fährt ein Ersatzverkehr mit Bus. Bitte beachten Sie die vom Zugverkehr abweichenden Fahrzeiten der Busse. Als zusätzliches Angebot fährt während der Sperrung stündlich die
zusätzliche S35 zwischen Halle (Saale) Hbf und Leipzig Hbf (oben) über
Leipzig/Halle Flughafen, ohne Halt in Leipzig Messe. Weitere Details entnehmen Sie dem Liniennetzplakat und den beigefügten SEV-Fahrplänen.
✅ Änderungen sind in der digitalen Reiseauskunft verfügbar. Um keine kurzfristigen Änderungen zu verpassen, informieren Sie sich bitte unmittelbar vor Fahrtantritt in den digitalen Reiseauskunftsmedien unter bahn.de oder in der App DB Navigator.
🚳 Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen aus Platzgründen nur begrenzt möglich.

derzeitig (15.06.2026) verfügbare Ersatzfahrpläne für unsere Schulzeiten
d.h. i.d.R. sollten Sie die 6:42 Uhr S-Bahn ab Leipzig Hbf nutzen um pünktlich zum Unterricht zu kommen


Bericht vom Landesleistungsvergleich des 1. Lehrjahres Holztechnik
Am 28. Mai 2026 war es wieder so weit: 17 Auszubildende aus allen Teilen Sachsens waren in die Berufsschule in Limbach-Oberfrohna gekommen, um im Rahmen eines Landesleistungsvergleichs der Holztechnik die besten Azubis des 1. Lehrjahres zu ermitteln. Diese Veranstaltung hat Tradition: Sie gibt es bereits seit 2004 – und das nahezu unverändert.
In diesem Jahr bestand die Aufgabe darin, innerhalb von 4 Stunden ein „Ü-Ei-Gefängnis“ – eine Art Knobel- bzw. Puzzlespiel – ausschließlich mit Handwerkzeugen zu fertigen. Dabei waren neben der Werkzeugbeherrschung die richtige Arbeitsplanung, zügige Durchführung und exakte Arbeitsweise ausschlaggebend.
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Nach Abschluss der Arbeiten wurde von einer fachkundigen Jury – bestehend aus 8 Fachlehrern – die Bewertung vorgenommen. Neben dem Gesamteindruck wurden Kriterien wie Maßhaltigkeit, Qualität der Verbindungen und Arbeitsweise beurteilt. Obendrein ging in die Wertung noch ein Teil mit Theoriefragen ein.
Schlussendlich stellte sich die Aufgabe als selektiver heraus, als sie anfangs aussah. So war am Ende vom perfekten Teil bis zum unfertigen Bausatz alles vertreten. Prinzipiell wurde dieser Tag von den Teilnehmern als ausgesprochen lehrreich empfunden, da er doch eine gute Vorbereitung auf die spätere Gesellenprüfung darstellt.
Das Gesamtergebnis des Tages zeigte, dass es im Holzhandwerk hervorragende Auszubildende gibt, die auch schwierigen Aufgaben gewachsen sind und damit dem hohen Niveau der Ausbildung gerecht werden. Herzlichen Dank an die Fachkollegen der Holztechnik in Sachsen sowie den Gastgebern des BSZ Limbach-Oberfrohna, die alle gemeinsam durch ihr Engagement jedes Jahr diese Veranstaltung ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt der Firma PaX, welche Preise für die Teilnehmer zur Verfügung gestellt hat.

| .. | 2. Platz Simon Hoyer BSZ Kamenz |
1. Platz Moritz Hellriegel BSZ Schkeuditz |
3. Platz Vincent Thieme BSZ Kamenz |
Gerd Seidel
Fachberater Holztechnik
LaSuB Standorte Chemnitz, Zwickau und Leipzig
Fachliche Exkursion zum Rangierbahnhof Espenhain (Pressnitztalbahn)

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Berufsschullehrer für angehende Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer sowie Fahrdienstleiterinnen und Fahrdienstleiter besuchte ich den Rangierbahnhof Espenhain, der von der Pressnitztalbahn betrieben wird. Bereits bei meiner Ankunft wurde ich sehr freundlich empfangen, und die Mitarbeitenden nahmen sich ausführlich Zeit, mir die betrieblichen Abläufe und die Organisation der Wagenabfertigung vor Ort zu erläutern.
Besonders eindrucksvoll war die praxisnahe Vorstellung des örtlichen Gleisbildstellwerks. Nach einer fachkundigen Einführung konnte ich selbst Fahrstraßen einstellen und Störungsszenarien simulieren sowie deren Behebung nachvollziehen. Dabei wurden meine Fragen kompetent, detailliert und nachvollziehbar beantwortet, was mir wertvolle Impulse für die Unterrichtsgestaltung in den einschlägigen Lernfeldern gab.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Werkstatt beziehungsweise des Lokschuppens. Dort werden unterschiedliche Eisenbahnfahrzeuge regelmäßig gewartet und instandgesetzt, unter anderem eine Diesellokomotive der Baureihe V 60 Ost und eine dieselelektrische Lokomotive der Baureihe 285. Unter Anleitung erhielt ich die Gelegenheit, die Lokomotive der Baureihe 285 zu starten und auf ein anderes Gleis zu rangieren. Die dabei vermittelten Verfahrensweisen orientierten sich eng an den geltenden Richtlinien zur sicheren Durchführung von Rangierbewegungen.
Dazu zählten auch grundlegenden Dinge, wie das Betreten und Verlassen eines Fahrzeugs und die Bedienung einer ortsgestellten Weiche.

Darüber hinaus bot sich ein interessanter Einblick in die Bereiche Wartung, Instandhaltung und Fahrzeugtechnik, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen technischen Systeme der beiden genannten Baureihen. Diese Praxiserfahrungen ermöglichen mir, die theoretischen Inhalte des Unterrichts künftig noch anschaulicher und handlungsorientierter zu vermitteln. Der Besuch in Espenhain war somit fachlich und didaktisch äußerst gewinnbringend.
Herr Hagedorn
Fachlehrer EiB



