Bericht vom Landesleistungsvergleich des 1. Lehrjahres Holztechnik
Am 15. Mai 2014 fand im Berufsschulstandort Limbach-Oberfrohna der Leistungsvergleich des 1. Lehrjahres Holztechnik, also Tischler, Holzmechaniker, BGJ und BFS, statt. Dazu waren 25 Auszubildende aus 8 sächsischen Berufsschulzentren angereist, um die Besten zu ermitteln und um ihre Schule würdig zu vertreten.
Innerhalb von 4 Stunden musste ein Holzpuzzle in Sternform gemäß Zeichnung ausschließlich mit Handwerkzeugen hergestellt werden. Jedoch war die Beherrschung der Werkzeuge nur eine der Herausforderungen – die richtige Arbeits-planung, zügige Durchführung und exakte Arbeitsweise waren an diesem Tag die entscheidenden Faktoren.
Nach vierstündiger harter Arbeit wurde von einer fachkundigen Jury – bestehend aus 8 Fachlehrern – die Bewertung vorgenommen. Neben dem Gesamteindruck wurden Kriterien wie Maßhaltigkeit, Oberflächengüte, Qualität der Verbindungen sowie die Arbeitsweise beurteilt. Obendrein ging in die Wertung noch ein kleiner Teil mit Theoriefragen ein, welcher im Vorfeld absolviert wurde.
Schlussendlich stellte sich heraus, dass die Aufgabe zwar anfangs einfach aussah, sich am Ende aber als sehr „selektiv“ erwies. Neben fast perfekten Werkstücken fanden sich auch „Bausätze“ als Endergebnis wieder, da einige Teilnehmer nicht richtig angerissen hatten oder einfach die Zeit nicht ausreichte. Grundsätzlich wurde dieser Tag von allen Teilnehmern als ausgesprochen lehrreich empfunden, da er doch eine gute Vorbereitung auf die Zwischenprüfung und spätere Gesellenprüfung darstellt. Außerdem bekam jeder Teilnehmer einen von den Fachkollegen und Schulen zur Verfügung gestellten Preis. An dieser Stelle ein besonderer Dank an alle Sponsoren.
Das Gesamtergebnis des Tages zeigte, dass es im Holzhandwerk hervorragende Auszubildende gibt, die auch schwierigen Aufgaben gewachsen sind und damit dem hohen Niveau der Ausbildung gerecht werden. Unser Dank gilt allen Fachkollegen der Holztechnik in Sachsen, welche mit ihrem unermüdlichen Engagement diese mittlerweile zum 11. mal stattgefundene Veranstaltung ermöglichten.
Schulfahrt nach Berlin im November 2014
Unsere diesjährige Schulfahrt mit den FiF und KfV Klassen führte uns für 5 Tage in die Hauptstadt Berlin. Am Montagmorgen ging es mit dem Reisebus los. Nachdem wir gegen Mittag in unserem Hostel im Stadtteil Friedrichshain angekommen waren und eine kurze Verschnaufpause eingelegt hatten, ging es auch schon mit unserem ersten Programmpunkt los.
Zusammen in der Gruppe führte uns der erste Spaziergang zur East Side Gallery. Dies ist die weltweit bekannte und längste dauerhafte Open Air Galerie. Sie befindet sich auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer. Im Frühjahr 1990, nach der Öffnung der Berliner Mauer, wurde sie von 118 Künstlern aus 21 Ländern auf einer Länge von 1316 Metern bemalt.
Der folgende Tag begann mit einem 2-stündigen Stadtrundgang und anschließender Straßenbahnfahrt durch das neue und das historische Berlin. Unser Reiseleiter zeigte und erklärte uns aber nicht nur die Geschichte, die Architektur und bedeutende Denkmäler der Stadt, sondern verriet uns auch das ein oder andere Geheimnis. So zeigte er uns beispielsweise das Gebäude, in dem die Bundeskanzlerin Angele Merkel ihre Privatwohnung hat. Solche Kleinigkeiten waren es, welche diese Stadtführung zu etwas sehr Besonderem werden ließ.
Nach einer Mittagspause ging es dann schnurstracks weiter zum Reichstag, wo wir uns nach intensiven Sicherheitskontrollen am Eingang einer Führung im Plenarsaal des Bundestages erfreuen durften. Allerlei Fakten und Geschichten zum Politikbetrieb, zu den Verfassungsorganen und der Gewaltenteilung der BRD haben uns die Staatskunst ein wenig näher gebracht. Dem Vortrag im Bundestag schloss sich dann eine Besichtigung der gläsernen Kuppel des Reichstages an. Von dort oben hatte man einen herrlichen Rundumblick auf ganz Berlin – ein schöner Abschluss des zweiten Tages unserer Reise.
Der dritte Tag wurde dann ebenso interessant wie die beiden vorangegangenen Tage. Zuerst fuhren wir zum Jüdischen Museum nach Kreuzberg. Dort standen 2 Führungen auf dem Programm. Eine Führung beschäftigte sich mit dem jüdischen Leben und seinen Traditionen. Dabei ging es um ganz alltägliche Dinge wie Essen (Was heißt koscher?), Feste und Feiertage dieser Religion. Anhand des Lebenszyklus' von der Geburt bis zur Beerdigung wurden uns interessante Einblicke ins religiöse Leben jüdischer Familien gegeben. Dabei wurde deutlich, dass sich überlieferte Traditionen verändert haben und bis heute ändern. Die zweite Führung beschäftigte sich mit dem Thema „Aufbruch in die Moderne“. Sie stellte verschiedene jüdische Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Literatur, den Geistes- und Naturwissenschaften, dem Journalismus und dem Unternehmertum vor. Einzelne vorgestellte Lebensentwürfe veranschaulichten exemplarisch die Chancen und Schwierigkeiten für Juden dieser Epoche.
Unser zweiter Programmpunkt am Mittwoch führte uns in Berlins Unterwelten. Am U-Bahnhof „Berlin-Gesundbrunnen“ ging es hinab in eine große Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Bei dieser Führung hörten wir viele spannende Geschichten und zahlreiche Fakten zu den Bunker- und Verkehrsanlagen von Berlin. Durch das immerwährende Getöse der U-Bahn gewann man einen sehr wahrhaftigen Eindruck aus der Zeit des 2. Weltkrieges als die Menschen in die Bunker flohen, um sich vor Bombenangriffen zu schützen.
Am Donnerstag besichtigten wir das beeindruckende Holocaust Denkmal in der Nähe des Brandenburger Tors. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige Schüler nutzten diese Gelegenheit, in das Historische Museum zu gehen. Andere wiederum besuchten das deutsche Technikmuseum, wo es zum Thema Luftfahrt, Schifffahrt, Schienen- und Straßenverkehr interessante Ausstellungen gibt.
Am Abend aber trafen wir uns noch einmal alle gemeinsam in der Bar und Lobby unseres Hostels, um unsere Schulfahrt mit einem sehr lustigen Karaoke Abend ausklingen zu lassen. Es wurde in Kleingrüppchen gesungen was das Zeug hält. Sogar die Lehrer waren mit von der Partie und alle amüsierten sich köstlich. Wir ließen an diesem Abend die Schulfahrt Revue passieren und stellten einvernehmlich fest, wie wertvoll eine solche Fahrt für den Einzelnen aber auch für die Gruppe sein kann. Alle waren der Meinung, dass es wohl vor allem das Gemeinschaftsgefühl der zusammen erlebten Führungen, Spaziergänge und Abende ist, was eine Klassenfahrt ausmacht. Obwohl sich die Schüler aus den drei verschiedenen Klassen vorher nur vom Pausenhof kannten, führte die gemeinsame Fahrt dazu, dass sich neue Freundschaften bildeten und soziale Beziehungen festigten. Es sind eindeutig diese gemeinsamen Erlebnisse, die noch lange in Erinnerung bleiben.
Abschlussfahrt der Fri13C zur staatlichen Kunstsammlung in Dresden
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Am 04.05.16 machten wir, die Klasse Fri 13C uns mit unserer Klassenlehrerin Frau Schmit auf den Weg nach Dresden ins Residenzschloss. Schon während der Zugfahrt zeigten sich der Klassenzusammenhalt und die gute Stimmung. Vom Hauptbahnhof erreichten wir zu Fuß das neue grüne Gewölbe und standen vor der Entscheidung: Was sehen wir uns zu erst an? Schnell verteilten sich alle und bestaunten die kostbaren Schmuckstücke aus Gold, Silber, Email und Edelsteinen. |
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In verspiegelten Vitrinen sahen wir Kunstwerke in barocker Inszenierung und zogen anhand des Schmuckes Vergleiche zu unserem, in Stilkunde gelernten Wissen. |
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Nach bestaunen der ca.1100 Objekte aus drei Jahrhunderten der Juwelier- und Goldschmiedekunst führte uns unser Weg in die Türkische Cammer. Die Türkische Cammer zählt zu den ältesten und weltweit bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunst. Zusammen in gemütlicher Runde bestaunte der „Harte Kern“, welcher nach 3 Jahren noch besteht, ein riesiges Osmanisches Dreimastzelt aus Seide und Gold, Textilkunst, damalige Waffen und Verzierungen, sowie 8 aus Holz geschnitzte Pferde (Araber) in Originalgröße. Fasziniert von den Orientalischen Einfluss ging es weiter in den großen Saal zur Rüstkammer. Dieser Saal wurde ursprünglich von August dem Starken für Maskenbälle, sowie Hochzeiten genutzt. Etliche Rüstungen, Verkleidungen und Kinderrüstungen wurden ausgestellt. Zudem wurden auch Turnierszenen mit Ross, Lanze und Prunkwaffen nachgestellt. |
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Nach all den Informationen und vielen Eindrücken begann nun der Teil für das leibliche Wohl. Alle gemeinsam wählten den besten Burgerladen der gesamten Stadt Dresden namens „Hans im Glück“. Wie ein glücklicher Hans fühlten wir uns auch alle danach. Wir unterhielten uns über den Museumsbesuch und ließen die letzten drei Lehrjahre Revue passieren. Anschließend mussten wir etwas zügiger trotz des nicht so guten Wetters zum Zug laufen und fuhren gemeinsam Richtung Leipzig. Zu Recht gemacht trafen wir uns abends noch einmal im „Shotz“ in Leipzig, ein kleiner Rest zog weiter ins „Elsterartig“ wo bis in die Morgenstunden getanzt und gelacht wurde. |
Die Glaser der Welt treffen sich in Düsseldorf
Die Glaser der Welt treffen sich in Düsseldorf
...und wir waren dabei!
Am 23. September ging von der Weltstadt Schkeuditz, wo das BSZ ansässig ist, der Flieger nach Düsseldorf zur Messe glasstec, die aller zwei Jahre das wichtigste Treffen der Glasbranche darstellt.
Die Firma Bohle als unser Partner für die Werkstattausrüstung und Praxisseminare hat zwei Kollegen der Glaserausbildung eingeladen. So konnten sich Herr Heinz und Herr Krabs einen Überblick über Neuigkeiten rund ums Glas und der Glasbearbeitung verschaffen und die Kontakte zu einem Vertreter der Wirtschaft pflegen und ausbauen.
Gleichzeitig fanden am Stand der Fa. Bohle eben noch "Lehrvorführungen" zum Dickglasschneiden und zur "Wunderbehandlung" von Glasoberflächen, die dann jeglichen Schmutz abperlen ließ, statt.
Dann besuchten wir unter anderem noch der Stand des Glaserfachverbandes, wo auch die Glaserfachschulen Rheinbach, Hadamar und Vilshofen vertreten waren. Nächsten Donnerstag treffen wir Vertreter dieser Schulen zur bundesweiten Glaserfachtagung in Lübeck. Leider gab´s keinen tollen Zufall, dass wir einen davon heute schon mal trafen.
Mit reichlichem Vorrat an Bildung ging´s nach Messeschluss wieder per Flieger in die Heimat.
Ein rundum erfolgreicher Tag fand sein Ende!
Uwe Krabs




