Tag der offenen Tür und Ausbilder-/Lehrmeistersprechtag

am Montag, den 26. Januar 2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr
kommen wir gern mit unseren Dualpartnern über aktuelle Ausbildungsthemen und ihre Auszubildenden ins Gespräch
zeigen wir allen Gästen unsere modernen Ausbildungsmöglichkeiten und die Vielfalt unserer Ausbildungsberufe
![]() |
|
- Bieten gern die Möglichkeit zu Berufsorientierung für unsere spannenden vielseitigen Ausbildungsberufe
- Wir informieren alle Interessierten gern zu den Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Haus und öffnen für Sie unsere Werkstätten der Glaser- und Tischlerausbildung, die Ausbildungslager sowie die Fachkabinette des Frisörbereiches. Ebenso präsentieren wir unser Eisenbahnbetriebsfeld sowie unseren neuen Bahn-Fahrsimulator und informieren Sie über die theoretische Ausbildung in den Berufen
|
Eisenbahner im Betriebsdienst - Lokführer und Transport Eisenbahner in der Zugverkehrssteuerung Fachkraft im Fahrbetrieb Fachlagerist Fachkraft für Lagerlogistik |
Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen Frisör Glaser Holzmechaniker Kaufmann für Verkehrsservice Tischler |
als dualer Partner der Betriebe und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen IHK und HWK.
|
![]() |
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.
Berufliches Schulzentrum Schkeuditz, Edisonstr. 42, 04435 Schkeuditz
Tel.: 034204 7772-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
![]() |
![]() |
Lehrerbetriebspraktika als Schlüssel für starke Auszubildende und engagierte Unternehmen
Praxisnähe ist ein zentraler Erfolgsfaktor in der beruflichen Bildung. Durch regelmäßige Lehrerbetriebspraktika in Form von Hospitationen und Mitfahrten im realen Eisenbahnbetrieb bleiben unsere Lehrkräfte fachlich auf dem aktuellen Stand. Diese Erfahrungen kommen unmittelbar den Auszubildenden zugute und stärken zugleich die enge Zusammenarbeit mit den ausbildenden Verkehrsunternehmen.

Lokführer für einen Tag (Herr Strauß)
„Im November 2025 konnten wir mit Unterstützung der Länderbahn eine Führerstandsmitfahrt von Zwickau bis Zwotental unternehmen – diesmal nicht „nur“ in der Rolle des Lehrers, sondern als neugieriger Fahrgast im Führerstand. Ja, auch Lehrkräfte bleiben nah am Ball.
Die Fahrt mit dem Triebfahrzeugführer war äußerst anschaulich und informativ. Laufend wurden Signale, betriebliche Abläufe sowie streckenspezifische Besonderheiten erläutert. Dadurch ergab sich ein sehr guter Einblick in die tägliche Arbeit eines Triebfahrzeugführers.
Auch die landschaftlichen Eindrücke waren beeindruckend: Während in Zwickau noch kein Schnee lag, waren in Zwotental bereits rund zehn Zentimeter zu sehen. In Kraslice erfolgte der Wechsel zu einem tschechischen Triebfahrzeugführer; anschließend ging es auf derselben Strecke wieder zurück nach Zwickau.
Als ergänzender Programmpunkt konnte nach kurzer Absprache eine Weiterfahrt mit demselben Triebwagen bis ins Zentrum von Zwickau erfolgen, wo dieser im Straßenbahnverkehr eingesetzt wird. Die Mitfahrt war fachlich wie persönlich sehr gewinnbringend und bereitete nebenbei auch große Freude.
Insgesamt stellte diese Erfahrung eine wertvolle Ergänzung zum praktischen Verständnis des Eisenbahnbetriebs dar. Darüber hinaus verdeutlichte sie eindrucksvoll die hohe Bedeutung von Lehrerbetriebspraktika für die Qualität der beruflichen Ausbildung. Nur durch regelmäßige, praxisnahe Einblicke in den realen Eisenbahnbetrieb können Lehrkräfte ihr Fachwissen aktuell halten und die Ausbildungsinhalte realitätsnah an die Anforderungen des Berufsalltags anpassen. Dies kommt insbesondere der Ausbildung der angehenden Eisenbahner/in im Betriebsdienst – Fachrichtungen Zugverkehrssteuerung sowie Lokführer/in und Transport – zugute.“
![]() |
![]() |
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Besuch im Stellwerk Leipzig-Schönefeld (Herr Strauß)
„Ebenfalls im November 2025 haben wir das mechanische Stellwerk Leipzig-Schönefeld besucht. Während des Aufenthalts konnten die grundlegenden Aufgaben und Arbeitsabläufe eines Fahrdienstleiters in einem mechanischen Stellwerk nachvollzogen werden. Besonders anschaulich war die Bedienung der Hebelwerke sowie der Weichen und Signale, ebenso wie die enge Verzahnung von Technik, betrieblichen Abläufen und betrieblicher Verantwortung.
|
![]() |
Als besondere Betriebssituation war die Sperrung eines Gleisabschnitts und die Durchführung von Sperrfahrten im Zusammenhang mit einer Baustelle vorgesehen. Hierfür musste eine gültige Betra (Betriebs- und Bauanweisung) beachtet werden, die die besonderen Regelungen und Einschränkungen für den betroffenen Streckenabschnitt festlegte. Im weiteren Tagesverlauf war zudem das Schreiben eines Befehls erforderlich, um notwendige Anweisungen formal korrekt an das Triebfahrzeugpersonal zu übermitteln.
Der Besuch vermittelte einen praxisnahen Eindruck von der Arbeit im mechanischen Stellwerk und verdeutlichte die Bedeutung einer sicheren und regelkonformen Abwicklung von Zug- und Rangierfahrten. Insgesamt stellte die Exkursion eine hilfreiche Ergänzung zum Verständnis der betrieblichen Grundlagen im Eisenbahnwesen dar. Sie zeigte zugleich, wie wichtig es ist, dass Lehrkräfte regelmäßig an Lehrerbetriebspraktika teilnehmen, um betriebliche Abläufe, Sicherheitsanforderungen und Verantwortlichkeiten aus erster Hand zu erleben. Diese Erfahrungen fließen unmittelbar in den Unterricht ein und tragen maßgeblich dazu bei, die künftigen Fahrdienstleiter/innen und Lokführer/innen fundiert, praxisnah und sicherheitsbewusst auf ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten.“
|
![]() |
Ergänzend zu den beschriebenen Exkursionen fanden weitere Lehrerbetriebspraktika und fächerübergreifende Fortbildungen statt. Dazu zählten Praktika in der Betriebszentrale Leipzig (Elektronisches Stellwerk) und Stellwerken mit Alttechnik (DB InfraGO) sowie Führerstandsmitfahrten von Kolleginnen und Kollegen im Personen- und Güterverkehr. Diese erfolgten unter anderem auf Strecken der Länderbahn (Dresden–Görlitz), der ITL Eisenbahngesellschaft (Straßgräbchen–Hosena) sowie bei DB Regio (Halle–Magdeburg). Darüber hinaus wurde zwei Klassen die Erkundung des Güterbahnhofs Halle inkl. Ablaufbetrieb vor Ort durch den Leiter Betriebsbezirk Halle, Herrn Kaschta ermöglicht. Auch diese Erfahrungen trugen wesentlich dazu bei, betriebliche Abläufe, Schnittstellen und Besonderheiten verschiedener Verkehrsunternehmen besser zu verstehen und in den Unterricht einfließen zu lassen. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxis stellt einen wesentlichen Baustein für eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Eisenbahnwesen dar und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften im System Bahn.
Als Fachbereich für Eisenbahnberufe machen wir es uns zur Aufgabe Praxis und Theorie weiter miteinander zu verzahnen und bedanken uns ausdrücklich bei allen beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und Eisenbahninfrastrukturunternehmen, die uns diesen fachlichen Input regelmäßig ermöglichen und die die berufliche Bildung damit kontinuierlich unterstützen.
M. Ihle
Fachleiterin Eisenbahnberufe
Weihnachtsgrüße und Änderung Schulzeiten
Wir, die Kolleginnen und Kollegen unseres Beruflichen Schulzentrum Schkeuditz im Landkreis Nordsachsen, danken Ihnen, den am Schulleben unseres Hauses Beteiligten, für die gemeinsamen Bemühungen und das immer gute Miteinander auch in diesem Jahr. Gemeinsam konnten wir auch in diesem, sehr herausforderndem Jahr, viel mit und für unsere Auszubildenden gestalten und unser BSZ als dualen Bildungsort stärken.

“Wenn die Gans im Magen grummelt und die Familie sich um den Tannenbaum tummelt 👪, sinkt der Kontostand geschwind 💰✨, dann ist’s Weihnachten, bestimmt 🎄🎁🎅.”
Wir wünschen jetzt ein frohes Fest im Kerzenschein mit stillen Momenten und lautem Gesang, mit roten Nasen, kalten Füßen und bunten Plätzchen. Hoffentlich ist der Glühwein gut warm. Von Herzen eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen friedlichen Jahreswechsel mit viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Wir mussten kurzfristig die Beschulungszeiten anpassen, da durch die Fahrplanänderung am 14. Dezember viele Auszubildende nicht rechtzeitig zum Unterricht kommen konnten. Wir bitten um Beachtung ab dem 05. Januar 2026
|
Montag bis Freitag: |
|
|
1. |
08:00 - 8:45 Uhr |
|
2. |
08:45 - 9:30 Uhr |
|
Pause I - 20 min |
|
|
3. |
09:50 - 10:35Uhr |
|
4. |
10:35 - 11:20 Uhr |
|
Pause II - 5 min |
|
|
5. |
11:25 - 12:10 Uhr |
|
Pause III - 30 min |
|
|
6. |
12:40 - 13:25 Uhr |
|
7. |
13:25 - 14:10 Uhr |
|
Pause IV - 5 min |
|
|
8. |
14:15 - 15:00 Uhr |
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Lehne
Schulleiter
Bestenehrung 2025 der IHK Dresden
Über den Dächern Dresdens – Bestenehrung 2025 der IHK Dresden
|
|
Ein Nachmittag voller Stolz, Emotionen und Applaus: Über den Dächern Dresdens ehrte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden die besten Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungsjahrgangs 2022. In festlicher Atmosphäre feierten Auszubildende, Ausbilder, Lehrkräfte und Unternehmensvertreter gemeinsam die beeindruckenden Leistungen der jungen Fachkräfte – und damit den Erfolg der dualen Ausbildung im Kammerbezirk Dresden.
Ein würdiger Rahmen für besondere Leistungen
Mit herzlichem Dank an die IHK Dresden für Einladung, Auszeichnung und die würdige Gestaltung dieser besonderen Veranstaltung begann der Abend musikalisch: Sebastian Opitz eröffnete die Feierstunde mit dem Titel „Applaus, Applaus“ – passender hätte der Auftakt kaum sein können.
Zur Begrüßung hieß der Referatsleiter der IHK Dresden die Gäste willkommen. Anschließend betonte Dr. Katrin Burk, Vizepräsidentin der IHK Dresden, in ihrer Ansprache:
„Diese Besten zeigen, was der Kammerbezirk Dresden zu bieten hat – Engagement, Wissen, Haltung und Leidenschaft. Sie sind Vorbilder und Wegbereiter.“
Sie unterstrich die Entwicklungsmöglichkeiten, die sich aus einer dualen Ausbildung ergeben – vom Fachwirt bis zum Betriebswirt – und hob die tragende Rolle von Lehrkräften, Ausbildern und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung hervor.

Erfolg durch Fleiß und Durchhaltevermögen
Dr. Nick Pruditsch führte mit viel Charme und Witz durch die Veranstaltung und Thomas Kralinski, Amtschef und Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, erinnerte daran, dass hinter jedem Erfolg Fleiß, Disziplin und Durchhaltevermögen stehen. Die duale Ausbildung bezeichnete er als ein „Gesamtkunstwerk“:
„So wie es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, braucht es ein starkes Netzwerk, um beruflichen Erfolg möglich zu machen.“
Inspiration von den Besten
Ein besonderer Moment war das Grußwort des ausgezeichneten Bankkaufmanns Tien Dat Nguyen, der stellvertretend für alle Geehrten sprach. In seiner Rede dankte er Lehrern und Ausbildern und hob hervor:
„Wahrer Antrieb kommt von innen – nicht von außen. Die größte Belohnung ist die Freude an den eigenen Erfolgen.“
Sein Appell an die Mitabsolventinnen und Mitabsolventen: „Dieser Preis ist nicht die Ziellinie – er ist ein Ansporn, weiterzumachen, Haltung zu zeigen und den eigenen Weg mit Mut und Wille zu gehen.“

Hervorragende Leistungen aus dem Kammerbezirk
Neben den regionalen Besten wurden auch mehrere Bundesbeste geehrt – darunter ein Isolierfacharbeiter, ein Mediengestalter Bild und Ton sowie ein Elektroanlagenmonteur aus dem Kammerbezirk Dresden.
Leider konnte unser ausgezeichneter Eisenbahner im Betriebsdienst Lokführer und Transport vom Unternehmen ITL an diesem Abend seine Ehrung nicht persönlich in Empfang nehmen. Wir gratulieren ihm an dieser Stelle trotzdem herzlich zu seinen herausragenden Leistungen und wünschen ihm auf diesem Weg für seine weitere berufliche Zukunft viel Inspiration und Schaffenskraft. Die Urkunde als Zeichen besonderer Anerkennung des BSZ Schkeuditz übernahm unser stellvertretender Schulleiter Herr Scheufler mit ebenso viel Freude, wie die Ausgezeichneten selbst.

Ein Abend des Dankes und der Gemeinschaft
Musikalisch begleitete Sebastian Opitz den Abend weiter – mit „Haus am See“ von Seeed lud er das Publikum zum Mitschnipsen ein. Zum Abschluss erklang ein Lied, das allen Beteiligten dankte – besonders jenen, die im Hintergrund wirken und damit das Fundament für den Erfolg anderer schaffen.
Für das leibliche Wohl sorgten anschließend die Lehrlinge selbst in der geräumigen Mensa – ein schöner Beweis dafür, dass Engagement, Praxis und Leidenschaft Hand in Hand gehen.
Wir danken der IHK Dresden für die Einladung zu diesem feierwürdigen Ereignis.
Marlen Ihle
Fachleiterin Eisenbahnberufe









